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Was steckt in einem Smartphone?

Das Handy ist eine wahre Schatzkiste!
Jedes Mobiltelefon enthält ca. 60 verschiedene Materialien und darunter erhebliche Mengen der fünf begehrten Metalle:

In einer Tonne Handys, das entspricht ca. 15.000 Stück, befinden sich im Durchschnitt 300 g Gold, 3 kg Silber, 120 kg Kupfer und etwa 100 g des sehr seltenen Palladiums. Da bis zu 80 % der Stoffe eines Handys recycelt werden können, lagert ein beachtlicher Rohstoffschatz in den Haushalten! Wenn alle drei Milliarden Handybesitzer je ein Gerät recyceln würden, könnte man 240 000 Tonnen Rohstoffe einsparen und Treibhausgase entsprechend vier Millionen Autos reduzieren.

Rohstoff

Gewicht pro Handy

Gesamtgewicht

Wert (in Dollar)

SILBER

250 mg

325 t

186 Mio.

GOLD

24 mg

31 t

1,1 Mrd.

PALLADIUM

9 mg

12 t

168 Mio.

KUPFER

900 mg

12.000 t

88 Mio.

KOBALT

380 mg

4.900 t

244 Mio.


Ressourcenfresser Smartphone

Der Lebensweg des Smartphones beginnt mit der Gewinnung und der Herstellung der Rohstoffe sowie dem Transport zum Produktionsstandort. Dabei können bereits einige 1000 Transportkilometer zusammenkommen. Dafür wird ebenso Energie aufgewendet wie bei der Montage eines Produktes. Ein Handy besteht aus 43 Prozent Kunststoff, 34 Prozent Keramik und Glas und 32 Prozent Metallen. Alle werden mit sehr hohem Energieaufwand gewonnen. Auch der Transport der Verpackung verbraucht Energie, der Weg des verpackten Gerätes zu den einzelnen Verkaufsmärkten ebenfalls. Die letztendliche Nutzung des Geräts benötigt zusätzlich Strom, der während seines Lebens verbraucht wird. All das summiert sich in dessen Ökobilanz.


 Unser Tipp:

 Bei gepflegtem Gebrauch halten die Geräte bis zu drei Jahre, wenn man zwischendurch mal einen neuen Akku anschafft (oder einbauen lässt). Und das ist bis auf Weiteres auch der beste Tipp, um umweltschonend Mobiltelefone zu nutzen: Man sollte sie möglichst lange verwenden. Wer braucht schon wirklich einmal im Jahr ein neues Handy? Smartphones brauchen wir, gar keine Frage. Die Welt funktioniert heutzutage so, dass man ohne kaum noch hinterherkommt, sowohl beruflich als auch privat. Doch das allerneueste Modell muss es nicht immer sein, besonders wenn unser jetziges noch funktionsfähig oder reparierbar ist. Mit einer Reparatur tut man seinem Bankkonto etwas Gutes, mit der fachgerechten Entsorgung, der Umwelt; denn in Smartphones gängig verarbeitete Metalle wie Quecksilber, Blei und Lithium landen sonst von der Müllhalde in unsere Böden und dem Grundwasser. Ob ein schnellerer Prozessor oder ein höher aufgelöstes Selfie es das wert sind, können zumindest wir mit einem sicheren Nein beantworten.

Reparieren lohnt sich!
Quelle: kaputt.de